Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats – also des Zahnfleischs, des Kieferknochens und der Strukturen, die den Zahn stabil halten.
Die Erkrankung entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Bakterielle Beläge spielen eine zentrale Rolle, zusätzlich beeinflussen individuelle Risikofaktoren wie Rauchen, Allgemeinerkrankungen oder genetische Veranlagung den Verlauf.
Unbehandelt führt Parodontitis zum Abbau des Kieferknochens und langfristig zum Zahnverlust. Das Tückische: Die Erkrankung verläuft oft lange unbemerkt und verursacht zunächst keine Schmerzen.
Typische Anzeichen können sein:
- Zahnfleischbluten beim Zähneputzen
- Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch
- Zahnfleischrückgang
- Mundgeruch
- Locker werdende Zähne
Regelmässige Kontrollen sind entscheidend, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen.