Eine Brücke bietet eine stabile und bewährte Möglichkeit, fehlende Zähne zu ersetzen. Sie ist fest im Mund verankert und ermöglicht sofort wieder normales Kauen und Sprechen – ohne Eingewöhnungszeit.
Da sie nicht herausnehmbar ist, fühlt sie sich im Alltag wie eigene Zähne an. Ein weiterer Vorteil ist die vergleichsweise kurze Behandlungsdauer: In der Regel ist die Versorgung innerhalb von zwei bis drei Wochen abgeschlossen.
Im Gegensatz zu Implantaten ist kein chirurgischer Eingriff notwendig, was die Behandlung für viele Patientinnen und Patienten einfacher und weniger belastend macht. Zudem handelt es sich um eine seit Jahrzehnten etablierte Therapie mit sehr guten Langzeitergebnissen.
Trotz ihrer vielen Vorteile hat eine Brücke auch gewisse Einschränkungen, die berücksichtigt werden sollten.
Damit die Brücke stabil verankert werden kann, müssen die Nachbarzähne beschliffen werden – auch dann, wenn sie gesund sind. Zudem erfordert die Reinigung unter dem Brückenglied etwas mehr Aufwand und sollte konsequent mit geeigneten Hilfsmitteln erfolgen.
Ein weiterer Punkt ist, dass der Kieferknochen unter der Lücke nicht belastet wird und sich langfristig zurückbilden kann. Ausserdem ist die gesamte Versorgung von den Pfeilerzähnen abhängig: Treten dort Probleme auf, kann dies Auswirkungen auf die gesamte Brücke haben.
Deshalb prüfen wir immer sorgfältig, ob eine Brücke oder ein Implantat in Ihrer individuellen Situation die bessere Lösung ist.